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Pyro: Das lebensgefährliche Spiel mit dem Feuer

Letzte Aktualisierung: 19. Mai 2019

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Temperaturen um die 2000 Grad Celsius, drohende Brandverletzungen, massive Hör- und Sehschäden, schwerwiegende Rauchvergiftungen und nur von Experten löschbar: Im Grunde signalisiert schon der gesunde Menschenverstand, dass Pyrotechnik - egal ob Feuerwerkskörper, Böller, Bengalo oder Rauchbombe - im Stadion und auf dem Sportplatz nichts verloren hat. Das Abbrennen von Pyros wird deshalb auch völlig zurecht strafrechtlich verfolgt: Zivilrechtlich drohen Geld- und auch Freiheitsstrafen wegen Straftaten wie beispielsweise Körperverletzung, Sachbeschädigung oder Hausfriedensbruch. Die Sportgerichte sanktionieren Entgleisungen mit Geldstrafen und Punktabzügen. Denn klar ist: Mit Fan-Folklore hat Pyro absolut nichts zu tun!

Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Pyrotechnik ist längst nicht nur Unsitte in den Stadien der Bundesliga, sondern ist gerade auch dann auf unseren Amateurfußballplätzen zu beobachten, wenn die buchstäbliche "heiße Phase" der Saison eingeläutet wird: In den Saisonfinals, wenn Tore über Meisterschaft und Klassenerhalt entscheiden oder eben allerspätestens dann, wenn die sportliche Richtung in den Relegationsspielen ermittelt wird.

Um jedwede Gefährdung von Leib und Leben auszuschließen, hat der Bayerische Fußball-Verband in einem Handout nochmals alles Wissenswerte rund um das Thema Pyrotechnik und den Umgang damit zusammengefasst - Adressaten sind dabei zuvorderst die Vereine und ihr Ordnungsdienst, aber auch Zuschauer und Schiedsrichter. Sie alle müssen im Fall der Fälle besonnen reagieren. Dabei gibt dieser Leitfaden die wichtigsten Handlungsempfehlungen, sollten es ein paar Unbelehrbare nicht lassen können und ihre Leidenschaft so zeigen, dass sie mit dem Feuer und so mit dem Leben vieler Unbeteiligter spielen. 

 

 
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