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eFootball: "MoAuba" erster deutscher Weltmeister

Letzte Aktualisierung: 4. August 2019

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Grenzenloser Jubel bei Mohammed "MoAuba" Harkous: Er ist erster deutscher Weltmeister in FIFA. Foto: DFB.

Der deutsche eNationalspieler Mohammed "MoAuba" Harkous hat beim FIFA eWorld Cup in London als erster Deutscher den WM-Titel gewonnen. Der Nationalspieler von Werder Bremen setzte sich im konsolenübergreifenden Finale (Xbox/PS4) in der Simulation "FIFA 19" gegen Titelverteidiger Mosaad "Msdossary" Aldossary aus Saudi-Arabien mit 3:2 (1:1/2:1) durch.

"Es ist verrückt, das habe ich nicht erwartet, unglaublich", sagte der überglückliche Harkous (22) nach dem Spiel. In der gut gefüllten, aber für die WM umgebauten O2-Arena herrschte bei den knapp 1700 Zuschauern während des Endspiels eine angespannte Stimmung, nur bei Toren brandete Jubel auf.

Im Final-Hinspiel auf der Xbox konnte Aldossary (19) seinen Vorteil nicht nutzen. Harkous, Weltranglistenfünfter auf der PS4, erkämpfte sich ein 1:1 und krönte sich mit einem 2:1 im Rückspiel auf der Playstation zum Weltmeister. Aldossary war zuvor ungeschlagen bis ins Endspiel marschiert.

Auch DFB-Interimspräsident und BFV-Präsident Rainer Koch gratulierte dem frisch gebackenen Weltmeister: "Super! Gratulation auch von mir an Mo Auba zum Weltmeistertitel! Irre spannendes Halbfinale und Finale!"

Dramatik pur im Halbfinale

In einem dramatischen Halbfinale hatte Harkous zuvor gegen den Argentinier Nicolas "nicolas99fc" Villalba nach einem Elfer-Krimi (4:3) die Oberhand behalten. Der Publikumsliebling erarbeitete sich im Hinspiel gegen den Weltranglistenersten einen komfortablen 4:1-Vorsprung, kassierte in der Nachspielzeit des Rückspiels aber noch den Ausgleich zum 5:5.

Bereits am Samstag war Werder-Teamkollege Michael "MegaBit" Bittner im Achtelfinale gescheitert. Der deutsche Meister, der ebenfalls für die eNationalmannschaft des DFB spielt, erlebte ein bitteres Deja-vu und unterlag Aldossary knapp mit 3:4. Bereits im Vorjahr war für den 21-Jährigen im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Endstation gewesen.

"NRaseck" erst im Viertelfinale raus

Auch Niklas "NRaseck" Raseck (Rogue) spielte eine starke WM und musste sich erst im Viertelfinale geschlagen geben. Die weiteren deutschen Vertreter Dylan "DullenMIKE" Neuhausen (17) vom VfL Wolfsburg, Routinier Erhan "DrErhano" Kayman (29) und Tim "TheStrxngeR" Katnawatos (20/FC Basel) verabschiedeten sich bereits nach der Gruppenphase.

Das Grand Final des FIFA eWorld Cups (FeWC) ist der Saisonhöhepunkt, für den sich die insgesamt 32 besten Spieler auf den Konsolen Xbox und PS4 qualifiziert hatten. Das Turnier ist mit einem Rekord-Preisgeld von 500.000 Dollar dotiert.

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