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Bayernliga Nord: Saisonvorschau 2019/2020

Letzte Aktualisierung: 9. Juli 2019

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Es geht wieder los: Nach nicht einmal zwei Monaten Sommerpause rollt am kommenden Wochenende in der Bayernliga Nord endlich wieder der Ball. Mit vier Aufsteigern und einem Neuling aus der Süd-Staffel beginnt das Rennen um die Meisterschaftspunkte der Saison 2019/20.

Bevor aber die fünf "Neuen" im Norden auf Torejagd gehen, stehen sich im Eröffnungsspiel am Donnerstag, 11. Juli, ab 19 Uhr erst einmal zwei in der Bayernliga Nord bekannte Mannschaften gegenüber. Wenn der Würzburger FV den SV Seligenporten empfängt, dann trifft der Dritte der Vorsaison auf den Fünften.

Nach dem Abschied von Marc Reitmaier heißt der neue WFV-Trainer Berthold Göbel, der für diese Spielzeit den Klassenverbleib als oberstes Ziel ausgegeben hat. "Viele Stammspieler haben den Verein verlassen. Die Mannschaft hat ein komplett neues Gesicht bekommen", begründet Göbel das vorsichtig formulierte Saisonziel. Auch in Seligenporten hat ein Trainerwechsel stattgefunden. Für Hendrik Baumgart steht Gerd Klaus an der Seitenlinie. Dem erfahrenen Trainer, der zuletzt viele Jahre für den 1. FC Schweinfurt 05 tätig war, wird mit seiner Mannschaft von der Konkurrenz ein Platz ganz vorne in der Spitzengruppe zugetraut.

Vilzings Trainer Christian Stadler hat "gutes Gefühl"

Die DJK Vilzing ist einer von fünf neuen Vereinen in der Bayernliga Nord. In der letzten Saison belegte die Mannschaft von Trainer Christian Stadler den fünften Platz im Süden, wurde vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) nun der anderen Staffel zugeordnet. "Wie wir im Norden zurechtkommen, wird man erst nach etwa zehn Spieltagen beurteilen können. Grundsätzlich habe ich ein gutes Gefühl, die Jungs werden sich auf die neue Situation schon einstellen. Ich selbst freue mich auf die Nord-Staffel mit den zahlreichen Traditionsvereinen", sagt Stadler.

Bis zu ihrer Premiere im Norden muss sich die DJK Vilzing aber noch gedulden, da die eigentliche Auftaktpartie bei der DJK Gebenbach auf den 2. Oktober verlegt wurde. Der Grund: Gebenbach kämpfte in der Vorsaison bis zum Schluss mit dem TSV Aubstadt um den Titel, nahm dann als Vizemeister an der Aufstiegsrelegation teil, die erst nach der zweiten Runde am 8. Juni ohne das erhoffte "Happy End" blieb.

DJK Gebenbach steigt erst am 3. Spieltag ein

Für eine angemessene Regenerationsphase verlängerte der Verband die Sommerpause für die DJK um eine Woche, so dass für Gebenbach die Spielzeit erst am 3. Spieltag mit der Partie gegen den TSV Großbardorf (Samstag, 20. Juli, 16 Uhr) beginnt. Am 2. Spieltag (Mittwoch, 17. Juli) ist die DJK planmäßig spielfrei.

Ab dem Duell mit Großbardorf wird sich dann zeigen, wie die von Faruk Maloku trainierte Mannschaft den verpassten Aufstieg in die Regionalliga Bayern verarbeitet hat. Dass die DJK für andere Teams wieder zum Favoritenkreis gehört, sieht Kapitän Timo Kohler anders: "Wir sind immer noch ein Dorfverein, bleiben bodenständig." Er möchte die ersten zehn Spieltage abwarten, dann erst ein neues Saisonziel formulieren.

Bamberg und Karlburg starten mit Aufsteiger-Duell

Weil es einen Absteiger aus der Regionalliga Bayern in dieser Saison in der Bayernliga Nord nicht gibt, vervollständigen vier Aufsteiger das Neulings-Quintett. Dies sind der ASV Cham, der FC Eintracht Bamberg, der FC Viktoria Kahl und der TSV Karlburg. Alle Neulinge haben sich den Klassenverbleib zum Ziel gesetzt.

Bamberg und Karlburg treffen am 1. Spieltag (Sonntag, 14. Juli, 14 Uhr) im Aufsteigerduell gleich aufeinander. Für die Bamberger ist es die erste Partie in der Bayernliga Nord nach drei Jahren Abstinenz. Der FC Eintracht beendete die letzten beiden Spielzeiten jeweils als Meister und schaffte so aus der Bezirksliga den Durchmarsch zurück in die fünfthöchste deutsche Spielklasse. FCE-Trainer Michael Hutzler sagt: "Wir freuen uns auf die Herausforderung, die Liga und interessante Gegner." Viktoria Kahl erwartet zum Auftakt den TSV Abtswind (Sonntag, 14. Juli, 16 Uhr) und der ASV Cham empfängt den ambitionierten SC Eltersdorf (Samstag, 13. Juli, 16 Uhr).

Eltersdorf und Großbardorf gehören zum Favoritenkreis

Der von Bernd Eigner trainierte SC Eltersdorf muss zwar den Abgang von Leistungsträger Bastian Herzner (zum ATSV Erlangen) kompensieren, hat sich nach dem sechsten Platz in der Vorsaison aber wieder vorgenommen, in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord mitzuspielen. Platz vier bis sechs soll es mindestens sein. Höhepunkt der Vorbereitung war das Testspiel gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth, das Eltersdorf 1:3 verlor.

Zum Favoritenkreis der Nord-Staffel zählt sicherlich auch wieder der TSV Großbardorf. Der Tabellenvierte der vergangenen Spielzeit um Trainer André Betz belegte in den letzten sieben Spielzeiten immer einen einstelligen Tabellenplatz. Großbardorfs Sportvorstand Andreas Lampert will auch 2019/20 wieder vorne mitmischen, die Top Fünf gibt er als Ziel aus.

Dem Abstiegskampf in dieser Saison möglichst aus dem Weg gehen will die DJK Ammerthal. Wie auch der TSV Abtswind und der ATSV Erlangen, die ins zweite Jahr in der Bayernliga Nord gehen, möchte Ammerthal dieses Mal einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. In der vorigen Spielzeit wurde die DJK mit vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegsrelegationszone Zwölfter. DJK-Trainer Dominik Haußner erhielt in der Vorbereitung aber eine Hiobsbotschaft: Jonas Weigert erlitt beim Testspiel gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg (0:6) einen Kreuzbandriss und fällt für den Rest des Jahres und damit auch beim Start gegen die DJK Don Bosco Bamberg (Samstag, 13. Juli, 16 Uhr) aus. Die Bamberger bleiben nach dem achten Rang in der letzten Saison bescheiden und wollen zunächst einmal wieder den Klassenerhalt sichern. Dieses Ziel verfolgt auch die von Alexander Spindler trainierte SpVgg Bayern Hof.

1. FC Sand: Schlereth trainiert Söhne Danny und Thorsten

Der 1. FC Sand ist die einzige Mannschaft, die sich in der letzten Saison über die Relegation gerettet und auf diesem Wege noch den Klassenverbleib gefeiert hatte. Der ASV Vach, der FSV Erlangen-Bruck und die SpVgg Jahn Forchheim stiegen dagegen ab. Sands Trainer Dieter Schlereth, dessen Söhne Danny und Thorsten auch weiterhin beim FCS auflaufen, freut sich auf die neue Saison - auch wenn wegen der Relegation die Sommerpause kurz war: "Kein Fußballexperte der Welt hatte uns den Klassenerhalt zugetraut. Mit den vielen neuen Mannschaften und Spielern ist es zwar wieder Neuland, aber die Vorfreude ist riesig." Zum Auftakt trifft Sand auf den TSV Großbardorf (Freitag, 12. Juli, 18.30 Uhr).

Die erste Mannschaft, die in der 17er Gruppe am ersten Spieltag aussetzt, ist die SpVgg Ansbach, bei der mit Robert Kovacic ein neuer Trainer die Verantwortung übernommen hat.

Die Mannschaften der Bayernliga Nord in der Saison 2019/2020: 1. FC Sand, ASV Cham, ATSV Erlangen, DJK Ammerthal, DJK Don Bosco Bamberg, DJK Gebenbach, DJK Vilzing, FC Eintracht Bamberg, FC Viktoria Kahl, SC Eltersdorf, SV Seligenporten, SpVgg Ansbach, SpVgg Bayern Hof, TSV Abtswind, TSV Großbardorf, TSV Karlburg, Würzburger FV.

Alle Infos zu den Bayernligen Nord und Süd

 BFV/mspw

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