Header Image - Mosambik - Schon gewusst?

Allgemeines

Die Republik Mosambik liegt an der afrikanischen Ostküste. Ihre Nachbarstaaten sind Tansania, Malawi, Sambia, Simbabwe, Südafrika und Swasiland. Mosambik hat ein subtropisches bis tropisches Klima. In der Regenzeit von November bis April fallen achtzig Prozent der Niederschläge. Neben der Amtssprache Portugiesisch gibt es zwanzig weitere afrikanische Sprachen. In Mosambik leben auf 799.380 km² 20,3 Millionen Menschen, wovon in der Hauptstadt Maputo zwei Millionen leben. Im Vergleich zu Deutschland ist Mosambik sehr dünn besiedelt, da lediglich 24,9 Einwohner pro Quadratkilometer leben (zum Vergleich in Deutschland: 231 Einwohner/km²). Die Währung Mosambiks heißt Meticais und ein Euro entspricht etwa 35,5 Meticais. Nationalfeiertag ist der Tag der Unabhängigkeit am 25. Juni.

Geschichte

Vasco da Gama landete 1498 an der Küste Mosambiks und besetzte es für Portugal. Ab 1502 war Mosambik portugiesische Kolonie und besetzte die damalige Hauptstadt Ilha de Moçambique. Auf der Suche nach Gold drangen die Kolonialherren immer weiter ins Landesinnere vor, ohne sich jedoch um die Bevölkerung zu kümmern. Im Gegenteil: Portugal erzielte ein hohes Einkommen durch den Sklavenhandel. Die portugiesische Diktatur hatte bis 1975 bestand. Während des ersten Weltkriegs war der nördliche Teil Mosambiks zeitweise von deutschen Truppen besetzt. Nach der Unabhängigkeit Mosambiks erlebte das Land einen 16 Jahre dauernden Bürgerkrieg zwischen den zwei rivalisierenden Unabhängigkeitsbewegungen Frelimo und Renamo. Dieser Bürgerkrieg stürzte das Land in ein großes Chaos und in große Probleme, mit denen Mosambik heute noch zu kämpfen hat.

Politik

Staatsoberhaupt der seit dem 25. Juni 1975 unabhängigen Republik ist seit Februar 2005 Präsident Armando Emílio Guebuza, der direkt vom Volk gewählt wurde. Der amtierende Regierungschef ist Premierminister Dr. Aires Bonifacio Ali. Das Parlament, "Assembleia da República", ist ein Einkammerparlament mit 250 vom Volk gewählten Abgeordneten. Parlamentspräsident ist Eduardo Mulembwe. Mosambik hat wie die nahezu alle demokratischen Staaten ein Mehr-Parteien-System. Die Partei Frelimo hat seit der Unabhängigkeit des Landes die Mehrheit der Sitze im Parlament inne. Weitere Parteien sind Renamo, União Eleitoral und fünf weitere kleine Parteien, die die Opposition bilden. Die 1990 aufgestellte Verfassung garantiert freie Wahlen und nennt die freie Marktwirtschaft als Wirtschaftsordnung. Unterteilt ist Mosambik in 10 Provinzen und die Stadt Maputo, die aber Provinzstatus besitzt.

Wirtschaft

Mosambik verfügt über viele Bodenschätze wie Kohle, Aluminium, Salz, Titan, Erdgas, Marmor, Eisenerz, Gold und Bauxit, die allerdings noch wenig gefördert werden. Eine weitere Ressource Mosambiks ist die Energiegewinnung aus Wasserkraft, auf Grund der langen Küste und der vielen Flüsse. Die Wirtschaft Mosambiks basiert hauptsächlich auf der Landwirtschaft. So liegt das Brutto-Inlandsprodukt bei gerade einmal 7,5 Milliarden US-$ (Deutschland: 3300 Milliarden US-$) und das jährliche Pro-Kopf- Einkommen bei ungefähr 375 US-$ (Deutschland: 34.100 US-$, Stand 2008). Die Handelsbilanz Mosambiks ist negativ, da die Zahlungen für importierte Waren höher sind als die Erträge aus dem Export. Mosambik hat daher eine hohe Auslandsverschuldung. Zu den importierten Waren gehören vor allem Nahrungsmittel, Maschinen, Öl und Konsumgüter. Exportiert werden hauptsächlich Krustentiere, Baumwolle, Tee, Tabak, Erdgas und Zucker.

Natur

Mosambik verfügt über viele Bodenschätze wie Kohle, Aluminium, Salz, Titan, Erdgas, Marmor, Eisenerz, Gold und Bauxit, die allerdings noch wenig gefördert werden. Eine weitere Ressource Mosambiks ist die Energiegewinnung aus Wasserkraft, auf Grund der langen Küste und der vielen Flüsse. Die Wirtschaft Mosambiks basiert hauptsächlich auf der Landwirtschaft. So liegt das Brutto-Inlandsprodukt bei gerade einmal 7,5 Milliarden US-$ (Deutschland: 3300 Milliarden US-$) und das jährliche Pro-Kopf- Einkommen bei ungefähr 375 US-$ (Deutschland: 34.100 US-$, Stand 2008). Die Handelsbilanz Mosambiks ist negativ, da die Zahlungen für importierte Waren höher sind als die Erträge aus dem Export. Mosambik hat daher eine hohe Auslandsverschuldung. Zu den importierten Waren gehören vor allem Nahrungsmittel, Maschinen, Öl und Konsumgüter. Exportiert werden hauptsächlich Krustentiere, Baumwolle, Tee, Tabak, Erdgas und Zucker.

Trotz großer Probleme hat Mosambik einiges zu bieten. So gibt es im Land den "Gorongosa-Nationalpark" in der Provinz Sofala und den 2001 gegründeten "Limpopo-Nationalpark" an der Grenze zum "Krüger-Nationalpark" in Südafrika. Des Weiteren besitzt Mosambik in der Nähe der Hauptstadt Maputo die "Ilha da Bazaruto", ein Naturreservat in dem man die vom Aussterben bedrohten Gabelschwanzseekuh und den Chinesischen Weißen Delfin findet. Dadurch kann der Tourismus Schritt für Schritt aufgebaut werden. Trotz der Errichtung der Nationalparks und der Wasserkraftwerke genießt der Umweltschutz allerdings nicht die höchste Priorität.

Die größten Probleme

Trotz großer Probleme hat Mosambik einiges zu bieten. So gibt es im Land den "Gorongosa-Nationalpark" in der Provinz Sofala und den 2001 gegründeten "Limpopo-Nationalpark" an der Grenze zum "Krüger-Nationalpark" in Südafrika. Des Weiteren besitzt Mosambik in der Nähe der Hauptstadt Maputo die "Ilha da Bazaruto", ein Naturreservat in dem man die vom Aussterben bedrohten Gabelschwanzseekuh und den Chinesischen Weißen Delfin findet. Dadurch kann der Tourismus Schritt für Schritt aufgebaut werden. Trotz der Errichtung der Nationalparks und der Wasserkraftwerke genießt der Umweltschutz allerdings nicht die höchste Priorität.

Mosambik ist eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt, wodurch viele Probleme entstanden sind. Eines davon ist die hohe Kindersterblichkeitsrate, die bei 20,3% liegt (in Deutschland: 0,5%), was durch das große Missverhältnis von Arzt pro Patient (Auf einen Arzt kommen 143.351 Patienten; im Vergleich dazu kommen in Deutschland auf einen Arzt lediglich 298 Patienten) noch verstärkt wird. Dies hat auch Auswirkungen auf die Lebenserwartung, die lediglich bei 40,9 Jahre liegt (Deutschland: ~ 79 Jahre). Auch die Armut der Menschen ist ein großes Problem in Mosambik, da etwa siebzig Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze leben. Von der Armut sind vor allem die Kinder stark betroffen. Zu den gravierendsten Problemen des Landes zählen auch der fehlende Zugang zu sozialen Grunddiensten, geringe Produktivität der Landwirtschaft, wenige leistungsfähige Privatunternehmen, fehlende marktwirtschaftliche Strukturen und eine hohe Anzahl an AIDS erkrankter Menschen.

Der niedrige Grad der Alphabetisierung ist wohl das größte Problem Mosambiks, obwohl alle Regierungen seit der Unabhängigkeit den freien Zugang zur Bildung als vorrangiges Ziel haben. Dennoch gibt es bei der Umsetzung der Bildungsprogramme viele Probleme, da zum einen kaum Lehrer vorhanden sind und zum anderen nicht alle Kinder in die Schule gehen können, weil sie zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen müssen. Aber auch der Bürgerkrieg hinterließ in Mosambiks Schulsystem seine Spuren. Sehr viele Schulen wurden bei den Auseinandersetzungen zerstört, so dass Schulbildung in einigen Regionen fast ganz zum Erliegen kam.

Weitere Probleme hat Mosambik zum einen mit der schlechten Infrastruktur, da während des Bürgerkriegs ein Großteil der Straßen zerstört wurde, und zum anderen mit dem illegalen Holzeinschlag und der extensiven Landnutzung (Monokulturen, Brandrohdung und Bodenerosion), die das Land nachhaltig beeinflussen und beschädigen.

Berühmte Persönlichkeiten

Mariza (Sängerin)
Mia Couto (Schriftsteller)
Luis Bernardo Honwana (Schriftsteller und Politiker)
José Craveirinha (Schriftsteller)
Eusébio (ehem. Weltfußballspieler)
Maria de Lurdes Mutola (Leichtathletin, 800m-Olympiasiegerin)

 
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