
Fußball war Jahrzehnte eine reine Männer-Domäne. Das 1955 erlassene Verbot für Frauen, Fußballspielen zu dürfen, wurde erst 1970 offiziell aufgehoben. Heute ist Fußball weltweit die am schnellsten wachsende Sportart für Mädchen geworden und erfreut sich auch in der Öffentlichkeit wachsendem Interesse. Bestes Beispiel ist die Frauen-WM 2011 in Deutschland, die von Zehntausenden in den Stadien und Millionen Fußballfans vor den TV-Bildschirmen verfolgt wurde.
Auf BR-Alpha läuft am Mittwoch, den 18. Januar ab 16 Uhr die Dokumentation "Am Ball - Verändert Frauenfußball die Gesellschaft?" Sie zeigt die Entwicklung des Frauenfußballs von einer Randsport- zu einer Breitensportart, beleuchtet die Auswirkung des Erfolgs der Sportart auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft und zeigt Möglichkeiten auf, wie Frauenfußball Karrieresprungbrett sein kann.
Im Mittelpunkt des TV-Beitrags steht das Team von Professor Harald Lange vom Institut für Sportwissenschaft der Uni Würzburg, das im Sommer 2011 die Ringvorlesung "Was kann man(n) vom Frauenfußball lernen?" organisiert hat. Die Ringvorlesung fand anlässlich der Frauenfußball-WM statt. Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen bauten dabei Brücken von ihren Spezialgebieten in die Welt des Fußballs. Den Eingangsvortrag zum Thema Frauenfußball hielt BFV-Präsident Dr. Rainer Koch.
Erstausstrahlung: Mittwoch, 18. Januar 2012, 16 Uhr
Wiederholung: Samstag, 21. Januar 2012, 12 Uhr












