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Uli Hoeneß auf dem Pichelsteiner-Heimatfest 2012 in Regen

Letzte Aktualisierung: 3. August 2012

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Wie ein Triumphmarsch gestaltete sich der Einzug von Uli Hoeneß, den Staatsminister Helmut Brunner (hinter Hoeneß) nach Regen eingeladen hatte

Die Pichelsteiner-Festhalle war Hochburg der Roten
Uli Hoeneß kündigt an, daß der FC Bayern im Jahr 2013 im Bayerischen Wald spielt

 "Kann der Jupp Heynckes mit dem Arjen Robben nicht mal richtig gut Elfmeterschießen trainieren?" fragte der neunjährige Tobias Sixt. Tobias ist vom Fach, er steht in der E-Jugend des TSV Regen im Tor. Und der Adressat der Frage ist auch vom Fach, FC-Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß. Er ist sogar ein richtiger Fachmann in Sachen verschossener Elfmeter. Hoeneß hat im EM-Finale 1976 in Belgrad einen Elfmeter so hoch übers Tor geschossen, "die haben den Ball bis heute noch nicht gefunden", witzelt er und erklärt noch ganz ernsthaft, in welch besonderer Situation man als Elfmeterschütze nach einer Verlängerung ist; und dass man das nicht trainieren könne. Richtig großen Jubel erntete Hoeneß in der Pichelsteiner-Festhalle dann mit der Ankündigung, dass der FC Bayern München im kommenden Jahr zu einem  Fußballspiel in den Bayerischen Wald kommen würde.

Gut aufgelegt und locker war Hoeneß, den Landwirtschaftminister Helmut Brunner nach Regen eingeladen hatte zum Sportgespräch mit den Fans. Die nutzten das, die Festhalle war mit rd. 1700 Personen voll, als Uli Hoeneß' dunkle Limousine um Punkt 14 Uhr vor die Halle rollte. Hoeneß war nicht nur erfolgreicher Fußball-Profi erfolgreicher Fußball-Manager, sondern auch erfolgreicher Unternehmer. Er hat eine Wurstfabrik aufgebaut, die mittlerweile sein Sohn Florian führt. Franz Kagerbauer, der die Pichelsteiner-Festküche führt, hatte am Samstag Hoeneß-Würstl im Angebot, Uli Hoeneß testete sogleich, stärkte sich fürs Autogrammeschreiben, denn da war voller Einsatz verlangt, so bestürmt wurde er.

Der Einzug in die Halle ähnelte einem Triumphzug, und es dauerte, bis er das Podium erklommen hatte, auf dem schon Martin Freund wartete, Leiter der PNP-Sportredaktion, der das muntere Frage-Antwort-Spiel moderierte.
Aufmerksam war das Publikum, in dem auch MdB Ernst Hinsken und Bürgermeisterin Ilse Oswald saßen sowie BFV-Ehrenpräsident Heinrich Schmidhuber, BFV-Bezirksvorsitzender Klaus Jacke, Kreisspielleiter Harald Hasse und auch Pichelsteinerpräsident Walter Fritz, der sich darüber freute, dass das Pichelsteinerfest mit dem Hoeneß-Nachmittag eine weitere Attraktion erfahren hatte. Für die Helfer vor Ort des BRK wurden noch FC-Bayern-Devotionalien verlost, VdK-Kreisgeschäftsführer Helmut  Plenk ließ Hoeneß Bären signieren, die an Behinderte verschenkt werden sollen, und mit einer Schmankerl-Kiste bedankte sich Helmut Brunner bei Hoeneß. Von der Brauerei Falter bekamen Hoeneß und Brunner noch je eine Magnum-Flasche Festbier mit einem besonderen Etikett. Die Flaschen zieren Porträts der Beschenkten.

Quelle: Foto/Bericht: PNP Ausgabe "Bayerwald-Bote" vom 30.07.2012
 

 
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